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Alinas Leben steht Kopf: Vor einem Jahr hat sie sich noch auf einen Workshop an der American Ballett School vorbereitet, aber dann hat ein Unfall ihren Träumen voneiner Karriere als Tänzerin ein Ende gesetzt. Um ihrer Freundin Margot einen Gefallen zu tun, bewirbt sie sich dennoch auf die Teilnahme beim Schulmusical und bekommt zu ihrer eigenen Überraschung eine wichtige Rolle. Ihr Gegenspieler auf der Bühne ist Jude, der sie langsam aus ihrem Zorn und ihrer Einsamkeit befreit.

Obwohl Wilbur erst 14 Jahre alt ist, hat er schon mit vielen Problemen zu kämpfen. Deshalb lebt er mit der Einstellung: „Unsichtbar sein. Kopf runter. Mund zu.“ Glücklicherweise hat er seine beiden Mütter und seinen besten Freund Sal, die ihm immer beistehen. Doch diese Einstellung muss er gezwungenermaßen über Bord werfen, als er bei einem Schüleraustausch das perfekte Mädchen Charlotte kennenlernt. Zusammen mit seinen Freunden setzt er sich das Ziel, Charlotte zu gefallen. Aber dafür muss er erstmal lernen, sich selbst zu mögen. Doch ist Willbur dieser Aufgabe gewachsen?

Der Ich-Erzähler, ein seit dem frühen Tod seiner Frau alleinerziehender Vater, hat sich um seine beiden Söhne so gut wie möglich gekümmert, und glaubt, sie zu ordentlichen Menschen erzogen zu haben. 

Iglhaut - so heißt die Hauptfigur in diesem Roman - betreibt im Hinterhof eines Münchener Miethauses ihre Schreinerwerkstatt.  Ihr Name könnte gar nicht besser passen, denn Iglhaut ist eine, die nicht leicht zu haben ist. Und doch erliegt man ihrem raubastigen Charme sofort. Sie kämpft mit wechselnden Launen und chronischen Geldproblemen, mit schlechten Backenzähnen und Ex-Liebhabern.

Ulm, im Mai 1932: Mit nicht viel mehr als etwas Proviant und dem kühnen Plan, nach Zypern zu paddeln, lässt Oskar Speck sein Faltboot zu Wasser. In sechs Monaten will er zurück sein. Aber alles kommt anders. Gepackt von sportlichem Ehrgeiz, begleitet von Jazzmusik und Mark Twains weisem Witz, gejagt von den Nationalsozialisten, die aus dem Faltbootfahrer einen deutschen Helden machen wollen, fährt der schweigsame Einzelgänger von Zypern aus immer weiter in die Welt. Ohne Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Gili, die sich, wie er, den Widrigkeiten der Zeit entgegenstellen muss.

Das titelgebende Vorkommnis ereignet sich gleich auf der ersten Seite: Eine Autorin liest in einer norddeutschen Stadt aus ihrem neuen Roman vor. Im Anschluss an die Veranstaltung tritt eine Frau an den Signiertisch und sagt lapidar: „Wir haben übrigens denselben Vater.“ Eine Begegnung, die das Leben der Autorin auf den Kopf stellt und ihr Bild von Familie und Zugehörigkeit noch dazu. Jeder, so sagt Julia Schoch es in einem Interview, habe eine Erzählung von sich selbst, in der alles und jeder seinen festen Platz habe.

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