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Laurent Petitmagnin: Was es braucht in der Nacht

Der Ich-Erzähler, ein seit dem frühen Tod seiner Frau alleinerziehender Vater, hat sich um seine beiden Söhne so gut wie möglich gekümmert, und glaubt, sie zu ordentlichen Menschen erzogen zu haben. 
Während er selbst als Monteur bei der Bahn im Schichtdienst arbeitet, hofft er, dass seine Jungs es beruflich weiter bringen werden, vielleicht sogar studieren. Aber dann radikalisiert sich der ältere, 24-jährige Sohn Frédéric, genannt Fus. Er schließt sich einer Clique aus dem rechten Spektrum an, übernimmt mehr und mehr deren ausländerfeindliche und menschenverachtende Ideen und  klebt mit seinen neuen Freunden Wahlplakate für den Front National.
Der Vater, der ein ausgeprägtes soziales Gewissen hat und dessen politisches Herz immer schon links schlägt, ist vollkommen überfordert mit dieser Situation. Unverständnis, Zorn und Scham führen in eine völlige Sprachlosigkeit zwischen Vater und Sohn. Und in eine bestürzende Tragödie.
Ein vollkommen schnörkellos, ganz aus der Wahrnehmung des Vaters erzähltes Buch, das uns als Leser:in zwingt, auch selbst Antworten  zu finden auf die Frage, wie man umgeht mit rechtem Denken.
Und ganz en passent erfährt man viel über die französische Gesellschaft und die Ursachen für die Wahlerfolge von Marie LePen und anderen politischen Finsterlingen.
 
Ene Empfehlung von Uscha Kloke  und das Lieblingsbuch der französischen Buchhändler:innen!
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Kategorie: Belletristik

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